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Versorgungsausgleich

Versorgungsausgleich beschreibt den Ausgleich der während der Ehezeit von beiden Ehepartnern erworbenen Rentenanwartschaften anlässlich der Scheidung.

Sämtliche Rentenanwartschaften werden bezogen auf die Ehezeit halbiert. Allerdings zählen dazu nicht sämtliche Formen der Altersversorgung. Vielmehr gehören zum Versorgungsausgleich nur die erworbenen Rechte in der gesetzlichen Altersversorgung sowie die betriebliche Altersversorgung und die Versorgungsanwartschaften der Standesorganisationen sowie erworbene Kindererziehungszeiten. Außerdem zählen Ansprüche aus Lebensversicherungsverträgen dazu, soweit diese ausschließlich Anwartschaften auf eine vertragliche Rente begründen. Von Bedeutung ist, dass nur die auf die Ehezeit entfallenden Ansprüche ausgeglichen werden. Ende der Ehezeit ist dabei nicht der Zeitpunkt der Trennung und auch nicht der Zeitpunkt der Scheidung. Maßgebend ist vielmehr das Ende des Monats, der dem Tag der Zustellung des Scheidungsantrags vorausgeht.

Jürgen Bandelow

Rechtsanwalt Jürgen Bandelow
Fachanwalt für Familienrecht

wedemeyerRA-30

Rechtsanwältin Ilka Wedemeyer
Fachanwältin für Erbrecht,
Fachanwältin für Familienrecht

Johannes Ostertag

Rechtsanwalt Johannes Ostertag