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Nachlassverwaltung

Die Nachlassverwaltung stellt eine Unterart der Nachlasspflegschaft dar, die vom Nachlassgericht auf Antrag angeordnet wird. Sie dient der Befriedigung der Gläubiger und wird insbesondere bei unübersichtlichen Nachlässen angeordnet. Sie setzt voraus, dass noch genügend Nachlassmasse vorhanden ist, um die Gläubiger zu befriedigen. Sofern abzusehen ist, dass die Nachlassmasse nicht ausreicht, ist die Eröffnung eines Nachlassinsolvenzverfahren zu beantragen. Beide Verfahren führen dazu, dass der Erbe die Verfügungsbefugnis über den Nachlass verliert. Die Anordnung der Nachlassverwaltung und der Nachlassinsolvenz bedeutet aber auch, dass sich die Haftung des Erben auf den vorhandenen Nachlass beschränkt und er nicht mehr mit seinem übrigen Vermögen haftet, eine Folge, die sich auch auf anderem Wege erreichen lässt.

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Rechtsanwältin Ilka Wedemeyer
Fachanwältin für Erbrecht

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Rechtsanwalt Markus Wiegmann
Fachanwalt für Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht
Fachanwalt für Steuerrecht